GAUFF Stiftung

Opfer des Terrors

Bei einem Bombenanschlag in Mossul/Irak hatte der 16jährige Baschar seinen rechten Arm verloren. Die GAUFF Stiftung erfuhr von dem Unglück und lud ihn zur medizinischen Untersuchung nach Deutschland ein.

Der Irak kommt nicht zur Ruhe. Mossul, die zweitgrößte Stadt des Landes, ist dabei besonders stark vom Terror betroffen. Baschars Familie (Name geändert) befand sich gerade auf der Heimfahrt von einer Hochzeit, als sie durch eine Bombenexplosion regelrecht auseinandergerissen wurde. Baschars Vater starb noch, am Hals getroffen, am Unfallort. Weitere Bombensplitter zertrümmerten das Knie seines Bruders und verletzten seine Mutter so stark am Arm, dass sie jedes Gefühl darin verlor. Baschar selbst wurde der rechte Arm abgerissen.

Die GAUFF Stiftung erfuhr über einen Geschäftspartner von Baschar und seiner Familie und ließ ihn zur medizinischen Untersuchung nach Nürnberg fliegen. Dort optimierten die Ärzte nicht nur seine Prothese, sondern leiteten auch weitere Behandlungsschritte ein. In wenigen Jahren, wenn Baschars Körper ausgewachsen ist, soll ihm hier eine neue, optisch und mechanisch verbesserte Prothese angepasst werden.  

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